Wie funktioniert’s?

GEmüse wird hier GEmeinschaftlich GEteilt, GEgessen und GEfeiert.

SoLawi Freudenthal

•   ganzjährige Gemüseversorgung für derzeit etwa 150 Mitglieder

•   Ökologisch geführter Betrieb 3 km außerhalb von Witzenhausen

•   2,4 ha Freiland und 6 Folientunnel

Gärtner*innen: Das Team für die Saison 2017/18 besteht aus Jutta, Finn, Dani, Zoë und Stefanie. Sie arbeiten als Kollektiv und betreiben den Betrieb selbstverwaltet mit 100 Wochenstunden im Jahresdurchschnitt. Die Gärtner*innen wohnen nicht in Freudenthal.

Bis Ende 2015 gab es jedes Jahr einen Wechsel des Gärtner*innenteams. Menschen, die Lust auf Gärtnern hatten und für eine Saison Gemüse für die Gemeinschaft anbauen wollten, fanden sich zusammen und wurden nach einem Gruppenbildungsprozess in einer Vollversammlung von der Gemeinschaft angenommen. Auf Wunsch der Mitglieder nach mehr Kontinuität im gemeinschaftlichen Austausch und den gärtnerischen Abläufen, hat sich Anfang 2016 ein Team zusammengefunden das gerne längerfristig zusammenarbeiten möchte. Das Team arbeitet als Kollektiv zusammen.

Gemeinschaft: Die Gemeinschaft aus Gärtner*nnen und Begärtnerten findet sich vor dem Start in die neue Saison zum Kennenlernen zusammen und um bei der Bieterrunde das notwendige Budget mit den Beitragszahlungen zu decken und damit die geschätzten Kosten für die Gemüseversorgung in der Saison zu garantieren. Gemeinschaftsaktionen während der Gemüsesaison sind vielfältig und reichen von regelmäßigen Mitmachtagen, Einmachaktionen und Festen über Liefercafés bis hin zum Austausch auf den vierteljährlichen Mitgliederversammlungen.

Gemüse: Über das gesamte Jahr wird stets frisch geerntetes oder Lager-Gemüse an die Mitglieder geliefert. Dabei kommt das Gemüse ausschließlich von Ackerflächen in Freudenthal und Gertenbach. Bei Gemüseschwemmen werden Einmach-Aktionen organisiert, die z.B. die Sauerkraut-Versorgung im Winter sicherstellen und für Passata sorgen.

Die Anbauplanung für die Saison 2017/18 findet ihr hier:
Flächenbedarf, Saatgutmenge 2017

Lieferung: Im Sommer wird zweimal wöchentlich (dienstag und freitags) und im Winter einmal wöchentlich (donnerstags) in einem Abholraum in Witzenhausen, Gertenbach und Freudenthal das erntefrische Gemüse bereitgestellt. In den Abholräumen hängt eine Liste aus, auf der die Liefermengen bzw. Mengen pro Anteil vermerkt sind. So weiß jedes Mitglied wie viel Gemüse abgeholt werden kann. Dort gibt es außerdem eine Nimm-mich-mit-Kiste in die die Mitglieder Gemüse legen können das sie selbst nicht verwerten.

Kommunikation: Für das Funktionieren einer jeden Solidar-Gemeinschaft ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten von zentraler Bedeutung. Es gibt eine Mitglieder-Mailingliste über die wichtige Termine, Aktionen etc. kommuniziert werden. Das Büro im Transition Town Haus bietet dienstags von 15 bis 17 Uhr einen regelmäßigen Anlaufpunkt und ist per Email erreichbar.

In vierteljährlichen Mitgliederversammlungen werden aktuelle Themen diskutiert und gemeinsam Entscheidungen getroffen.

Lernort: Der Gärtnereibetrieb befindet sich in Freudenthal, einem Ortsteil von Witzenhausen. Die Kirschenstadt im unteren Werratal ist ein Standort der Uni Kassel und bietet als erste und bis jetzt einzige deutsche Universität den Studiengang Ökologische Landwirtschaft als Bachelor und Master an.

In diesem Umfeld stellt die SoLawi Freudenthal einen vielseitigen Lernort für alle Beteiligten dar.

Durch eine offene Struktur und einen wöchentlichen Mittwoch-Mitmachtag besteht für die Mitglieder ein direkter Kontakt zum Anbau und zu den GärtnerInnen. Dabei entstehen vielfältige Möglichkeiten im Gemüsebau praktisch mitzuwirken und zu lernen.

Verein:  Die SoLawi Freudenthal ist ein eingetragener Vereins.  Entsprechend der Vereinssatzung finden vierteljährlich Mitgliederversammlungen und einmal im Jahr eine große Vollversammlung statt. Jedes Mitglied kannst die Vereinsordnung über die Mitgliederverwaltung anfragen.